Landesamt für Statistik 2805

Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen
Nr. 76/2026 zum 28. Mai 2026:

Etwas mehr als 18 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung (in jeweiligen Preisen) erzielte die sächsische Gesundheitswirtschaft im Jahr 2025. Dies entsprach fast 12 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung Sachsens. Während die Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft 2025 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt rückläufig war ( 0,3 Prozent), stieg diese in der Gesundheitswirtschaft in Sachsen real um 1,4 Prozent an (Durchschnitt aller Bundesländer: +2,1 Prozent).

Ähnlich zeigte sich die Entwicklung bei den Erwerbstätigen, deren Zahl sich 2025 in Sachsen insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent verringerte. In der sächsischen Gesundheitswirtschaft wurde hingegen ein Plus von 2,3 Prozent ermittelt (Durchschnitt aller Bundesländer: +2,5 Prozent). Insgesamt waren damit 2025 rund 298.700 Erwerbstätige und somit jede siebte erwerbstätige Person in der sächsischen Gesundheitswirtschaft beschäftigt.

Jede erwerbstätige Person in der sächsischen Gesundheitswirtschaft trug 2025 durch-schnittlich 60.320 Euro zur Bruttowertschöpfung bei. Da diese von einem hohen Dienstleistungsanteil in besonders personalintensiven Bereichen, wie z. B. Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, geprägt ist, fiel die Bruttowertschöpfung je erwerbstätiger Person verglichen mit der Gesamtwirtschaft Sachsens (74.162 Euro) geringer aus. Im Vergleich der Bundesländer erreichte Sachsen bei der Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft allerdings den niedrigsten Wert (Durchschnitt aller Bundesländer: 68.800 Euro).

Weitergehende Veröffentlichungen im Internet:
https://www.statistik.sachsen.de/html/gesundheitswirtschaft.html
https://www.statistikportal.de/de/ggrdl/ergebnisse/wertschoepfungs-erwerbstaetigen-ansatz

Text und Grafik:
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