Wilkau-Haßlau, irgendwann um 2010. Turnhalle eines Gymnasiums. Ich beobachtete die Schüler beim Bailongball. Die sportlichen Jungs taten sich schwer mit den runden, fließenden Bewegungen.
Und dann war da dieses Mädchen. 13, vielleicht 14 Jahre alt. Im Sportunterricht eher unsichtbar. Aber in diesem Moment erfasste sie das Prinzip. Ihr Körper fand seinen Rhythmus. Und dann: dieses Aufleuchten in den Augen.
Ich kann auch was.
Ein Sportlehrer erkannte den Wert dieser jungen Sportart. Ein Mädchen spürte: Bewegung kann meins sein.
Warum ich das erzähle? Weil ich mich frage, wo diese Momente heute geblieben sind.
Letzten Sommer haben wir ein Buch über Bailongball in der Schule herausgegeben. Die Notwendigkeit von Bewegung wird überall festgestellt – aber die Reaktionen? Verhalten.
Das erstaunt mich. Vielleicht ist es Überlastung in der Schulverwaltung. Vielleicht fehlt die Zeit. Das Denken an Bewegung und Gesundheit scheint heute überwiegend im Kopf stattzufinden – statt in der Turnhalle.
Beim Sportfest 2025 in Leipzig sah ich wieder, welche Freude Bewegung auslösen kann. Aber im Schulalltag? Nach langen Fachstunden? Da sind Kinder und Erwachsene erschöpft.
Und trotzdem: Ich glaube daran, dass es möglich ist.
Was ich gelernt habe:
Beobachte die Augen, nicht die Leistung. Bewegungsfreude erkennst du am Leuchten in den Augen.
Vielfalt statt Einheitsbrei. Nicht jeder braucht dasselbe Bewegungsangebot.
Weniger Kopf, mehr Körper. Gesundheit und Bewegung müssen erlebt werden. Schaffe Räume zum Ausprobieren.
Timing ist alles. Bewegungsangebote brauchen den richtigen Moment – als Energiequelle mittendrin.
Bewegung entfaltet ihre volle Kraft erst, wenn sie Freude macht. Diese Freude ist möglich – wenn wir die richtigen Angebote schaffen.
Wie damals in Wilkau-Haßlau.
Schreib mir gerne: Wann hast du das letzte Mal dieses Leuchten in den Augen gesehen? Wenn du neugierig auf Bailongball geworden bist oder Ideen hast, wie wir mehr Bewegungsfreude in Schulen bringen: Melde dich!
Oder besuche www.bailongball.com
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